Newsletter Entwurf

Newsletter Nr.20 – April 2016

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter, Newsletter archiviert, Newsletter Nr.20 2016-04

KunstveranstaltungsflyerHintergrund


EDITORIAL

Autor: André Falke

Andre Falke

Frühling

Inmitten der wohl schönsten Jahreszeit das Aufblühen der Natur in ihrer unendlichen Schönheit und die ersten warmen Sonnenstrahlen zu spüren, erfüllt uns mit Lebensfreude und neuer Energie. Wir genießen das Sprießen der Knospen, die unendliche Vielfalt an Blüten und lassen Frost und Kälte hinter uns.

Laden wir ihn ein, den Frühling, die Auferstehung. Laden wir ihn in unsere Herzen ein, um das Licht zu werden, das wir anderen in unserem wahren Inneren sein wollen.
Verbinden wir uns mit der Natur, verbinden wir uns im Bewusstsein dieses Wunders, um es mit allen Sinnen zu erleben und zu teilen.

Frühling und Auferstehung beinhalten immer auch das Thema ‚Stirb und Werde‘. Um Neues zu beginnen, muss Altes sterben. Welches Alte sind wir bereit, sterben zu lassen, um Neues Gestalt annehmen zu lassen?

Da gibt es noch viele Verbindungen, die uns berühren. z.B.

  • Welcher Teil von mir sollte Auferstehung feiern?
  • Was haben andere geopfert, dass ich dort bin, wo ich jetzt stehe?
  • Wie feiere ich die „Auferstehung“ in meinem Herzen?
  • Wie kann ich das, was in mir verborgen liegt, wachsen und in der Welt sichtbar werden lassen?

(letzter Abschnitt gefunden bei ‚Human-Trust‘, danke an Susanne Nadler)

In diesem Sinne wünschen wir allen eine wunderbare Frühlingszeit und freuen uns auf Begegnungen, Workshops, Wanderungen, Treffen…


EMPOWERING NEWS

Inhalt:

  1. Unsere Veranstaltung am 24. April
  2. Empowering in Niederbayern
  3. Arbeitsgruppe Achtsamkeit: „Leben oder gelebt werden – that’s the question“
  4. Arbeitsgruppe Heilen: „Was ist Gesundheit und wie können wir sie erhalten oder wieder herstellen?“
  5. Bericht von unserem „Empowering Day“
  6. Termine


Unsere Veranstaltung am 24. April: „Kunst – Luxus oder Lebenselixier?“

Autor: Dr. Ingrid Gardill

IngridGardill

In unserer diesjährigen „großen“ Frühlings-Empowering-Veranstaltung am Sonntag, den 24. April 2016, fragen wir nach dem „Wert“ der Kunst und nach dem Kunstbegriff überhaupt.
Wie können wir ihn für uns erschließen? Kann Kunst unser heutiges Leben bereichern? Wenn ja, wie? Schöpferisch? Spirituell?

Ein zeitgenössischer Komponist sieht die Kunst der Musik z.B. vorwiegend als humanistische Botschaft, indem er sagt: „Kunst ist generell nicht zur Entspannung oder zur Unterhaltung geeignet. Dafür geht man in die Bar. Kunst ist, die Seele zu bilden…“

Wenn wir daher den Nachmittag mit Kunst – Luxus oder Lebenselixier? betiteln, so zeigt dies die große Bandbreite, innerhalb derer das Thema betrachtet wird. Denn Kunst ist „kein Luxusgut, wie immer öfter behauptet wird, sondern elementares, schöpferisches Ausdrucksmittel und Grundbedürfnis des Menschen. Mit diesem Zitat, das unser Motto aufgreift, wirbt die aktuelle Ausstellung „Vom Wert der Kunst als Wert der Arbeit“ im Düsseldorfer Kunstraum “Weltkunstzimmer“ (noch bis zum 19. Juni 2016), in der die Rekorderlöse von Kunstauktionen den selbstausbeuterischen Arbeitsbedingungen zigtausender bildender Künstler gegenüber gestellt werden.

Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte wird der Focus unseres Nachmittags darauf liegen, dass wir die Erweiterung des Kunstverständnisses in Anlehnung an Joseph Beuys auf die Gesellschaft und die Spiritualität (die Seele des Menschen steht im Mittelpunkt, nicht das Geld!) wieder in unser Bewusstsein und zuletzt auch in unsere praktische Erfahrung holen wollen. Fünf Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Sparten erzählen davon, wie die Kunst zu ihrem ganz persönlichen „Lebenselixier“ werden konnte. Anschließend laden sie alle dazu ein, etwas davon in der praktischen Erfahrung zu erleben. So kann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in den Workshop-Gruppen bereichernde persönliche Impulse empfangen, für sich nutzen und vielleicht auch an sein Umfeld weitergeben.

Weitere Informationen und Details zur Veranstaltung auf unserer Homepage, auch zur Anmeldung.
Hier nur kurz:
Termin: Sonntag, 24. April 2016, Nachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Einlass ab 13:30 (wir wollen pünktlich um 14:00 beginnen)
Ort: Kulturhaus Pelkovenschlössl, München, Moosacher St.-Martins-Platz 2 – direkt am U3-Halt
Eintritt: 10,- Euro (einschließlich Materialkosten)

nach oben


Empowering in Niederbayern

Autor: Diana Schäfer

Diana Schäfer

Empowering auch in Niederbayern vielen Menschen näherzubringen und natürlich viele von Ihnen dafür zu begeistern ist ein großes Ziel. Dennoch freue ich mich sagen zu können, der erste Schritt ist gemacht. Seit Oktober letzten Jahres findet immer am 2. Sonntag um 18.00 Uhr unser offener Meditationsabend „Sprache des Herzens“ im Pfarrzentrum in Offenberg statt. Es ist wunderbar mit welchen Interesse es von den Menschen hier angenommen wird.

Sprache des Herzens: „Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.“ (Joseph Joubert)

Unsere Herzensanliegen sind:

  • Auszeit vom Alltag (Meditation, Entspannung)
  • Menschen im Herzen berühren, bewegen und ermutigen
  • Impulse für Neue WEGE um Leichtigkeit, Glück, Gesundheit und Erfüllung im Leben zu erfahren.
  • Unterstützung in bewegten Zeiten und Erfahrungsaustausch
  • Eigene Talente und Stärken entdecken, ausprobieren und nutzen
  • Ein Netzwerk entstehen zu lassen um gemeinsam etwas zu bewegen

Unser nächster Meditationstermin ist am 10. April.
Neben den regelmäßigen Terminen planen wir am 30.April 2016 einen „Tanz in den Mai“ mit Lagerfeuer, Trommeln, Singen , Tanzen an der Donau – und im Oktober einen „Empowering Day Niederbayern“.
Details dazu gerne auf Anfrage, Informationen rechtzeitig auch auf der Empowering Circle Homepage.

Kontaktadressen:
Diana Schäfer : Coach, Persönlichkeitstrainerin, selbständige Kauffrau; Tel: 0151 128 32 153 Email
Claudia Lipp: Heilpraktikerin; Tel.: 0160 98 33 85 08 Email

nach oben


Arbeitsgruppe Achtsamkeit

Autor: Richard Maurer

Richard

Leben oder gelebt werden – that’s the question

Übung der Achtsamkeit – wozu? Wozu noch eine weitere Verpflichtung in unserem oft vollgepackten Tageslauf? Bedeutet das nicht noch mehr Stress?

So mag manch einer fragen, der noch nicht erfahren hat, was die Übung der Achtsamkeit eigentlich bedeutet. Sie ist das genaue Gegenteil, das radikale Gegenprogramm zu dem, was wir sonst tun.

Achtsamkeit üben bedeutet aussteigen aus dem Kino in unserem Kopf, in dem ein gestresstes „Ich“ unablässig beschäftigt ist, entweder die Vergangenheit „wiederzukäuen“ oder die Zukunft „vorzukauen“. Im Extremfall mag man sich wie eine Marionette fühlen, die an den Fäden eines unaufhörlichen Gedankenstromes hängt. Manch einen beschleicht dann die leise Ahnung, nicht richtig zu leben.

Selten sind wir im gegenwärtigen Augenblick. Dabei ist der gegenwärtige Augenblick der einzige, der wirklich existiert. Alles andere ist ein Konstrukt unseres Geistes, angetrieben von unserem Ego. Wohl dem, dem es gelingt, den Gedankenlärm unter seiner Schädeldecke „herunter zu dimmen“ und im gegenwärtigen Augenblick ganz präsent zu sein. Das Üben von Achtsamkeit zielt genau darauf ab. Die zuverlässigste Methode ist die, sich mit dem Atem zu verbinden und ihn zu beobachten.

Dieser eine Atemzug, dieses kostbare Jetzt! Dann werden wir der Stille in uns gewahr und können darin verweilen. Dann treten die Automatismen, die uns sonst beherrschen, in den Hintergrund. Und wir dürfen einfach SEIN.

Das ist zunächst ungewohnt. Aber ich kann es üben und der Stille und Präsenz in mir immer mehr Raum geben. Nur atmen, nur Treppe steigen, nur Rad fahren, nur essen, nur abspülen, usw.

In unserer Gruppe „Achtsamkeit und Mitgefühl im Alltag“ üben wir uns in diese neue Lebensorientierung ein und fördern uns gegenseitig.

Wir treffen uns wieder am Montag, 11. April 2016, um 19 Uhr.
Neuanmeldungen bitte per E-Mail an Richard Maurer. Der Ort hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

nach oben


Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

Autor: Christa Linsert

Christa

Was ist Gesundheit und wie können wir sie erhalten oder wieder herstellen?

Der nächste Stammtisch des Empowering Circle Anfang Mai soll den Auftakt zu einer gemeinsamen Beschäftigung mit dem Thema Gesundheit bilden.

Hier einige spannende Lektüren:

Wissenschaftliche Grundlagen für die aufregende These, dass wir mit unseren Einstellungen Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen – sogar unsere Gene verändern – können, liefern Deepak Chopra und der Professor der Harvard Medical School, Rudolph E. Tanzi, in ihrem neuesten Buch Super Genes – The hidden key to total well-being (erschienen 2015 und noch nicht übersetzt. Auf Deutsch verfügbar sind aber frühere Titel der beiden).

Wenn wir Erfahrungen wiederholen, werden diese sich in unserem Körper speichern; als Ursache für Energie-Blockaden im Gehirn nach Trauma-Erfahrungen ist dies ja erst seit kurzer Zeit auch von der Schulmedizin anerkannt. Nun zeigt sich aber, dass auch der umgekehrte Weg möglich ist.

Eine Anwendung dieses Prinzips, das in ethnischen und religiösen Richtungen schon immer vorhanden war, zeigt ein ganz „verrücktes“ Buch von dem russischen Arzt Mirsakarim Norbekov: Eselsweisheit oder Wie Sie Ihre Brille loswerden. Er hat eine ganze Reihe von Büchern verfasst, und weltweit werden Seminare nach seiner Methode angeboten. Es geht beileibe nicht nur um die Brille. Wir übernehmen in seinem System von Körper- und Imaginationsübungen volle Verantwortung für unsere Gesundheit, indem wir durch sie auf einem gleichbleibend hohen Stand des Körperbewusstseins und des positiven Denkens bleiben.

„(Fast) alles ist machbar!“ „Man muss einmal anfangen, wieder auf sich hören und hinspüren. Zu diesem Tun braucht man (nur) das, was man Früher Gottvertrauen nannte.“
So geht der Gesundheitsforscher Josef Viebeck in seinem Buch Der Gesundheitscoach an die intuitiven Praktiken heran, mit denen er jedem Gesundheitsvorsorge ermöglicht.

Am Freitagabend, 1. Juli 2016, kommt Josef Viebeck noch einmal zum Empowering Circle, mit einem neuen Vortrag!

Für einen (noch nicht geschaffenen) Nobelpreis für Alternative Medizin wurde von einem Professor für Angewandte Physik der amerikanische Arzt William Bengston vorgeschlagen. In seinem Buch The Energy Cure – Unraveling the Mystery of Hands-On Healing (2010 – dt: Heilen aus dem Nichts: Wissenschaftlich belegt – in der Praxis bewährt – für jeden erlernbar) erfahren wir von seinen “unglaublichen” Heilerfolgen durch Handauflegen.

Und zuletzt noch ein wunderbarer Erfahrungsbericht einer jungen Inderin, die an Krebs „starb“, dann aber geheilt zurückkam, weil sie erkannt hatte, was sie krank gemacht hatte: Anita Moorjani, Heilung im Licht 2012 (der englische Titel ist treffender: Dying to be me).

Unser nächstes Gruppentreffen ist am 13. April am gewohnten Platz.
Anmeldung bitte per E-Mail bei Christa Linsert oder Tel. 089 2722368.

nach oben


Bericht von unserem „Empowering Day“

Autor: Peter Braun

Peter Braun

am Sonntag, den 21. Februar fand unser „EMPOWERING-DAY“ statt, es war ein schöner, sehr persönlicher und inspirierender Nachmittag, aus dem einiges an Neuem erwachsen ist.

Eingestiegen sind wir mit der Fragestellung: „Wie bin ich in das neue Jahr gestartet? Was beschäftigt mich, ist mir wichtig? Was will ich in die Welt bringen? Was will ich im bzw. mit dem Empowering Circle bewegen?“
Das hat dann jede/r in der Runde persönlich vorgestellt, anschließend haben wir es gemeinsam ‚gebündelt‘.
So gibt es jetzt neben den bestehenden Gruppen weitere, die mittlerweile bereits Treffen und Aktivitäten durchgeführt oder dies geplant haben.

Zu so verschiedenen Themenkreisen wie
Kochen/Kulinarisches: Hier wird sowohl selber gekocht als auch interessante Restaurants ausprobiert, um in netter Runde kulinarische Genüsse und Gemeinsamkeit zu teilen.
Gemeinsam Meditieren: Viele in der Runde haben Interesse oder praktizieren regelmäßig Meditation. Aus dem Wunsch, dabei auch die Verbundenheit der Gruppe zu spüren, entstand die Idee, zu einem regelmäßigen festen Termin gemeinsam, jeder bei sich (zuhause oder auch auf Reisen) eine Meditation zu machen, im Wissen, dass andere dies gleichzeitig auch tun. Wer will kann sich dank moderner Technik auch ‚online‘ einklinken.
Musik, Gesang, Tanz: Zu diesen Themen fanden sich ebenfalls einige Interessenten, anknüpfend z.B. an frühere Termine, als wir uns z.B. zum Mantren-Singen getroffen hatten. Eine Teilnehmerin hat spontan angeboten, für uns ein Tanz-Workshop durchzuführen. Über die genauen Inhalte, Termine usw. müssen wir uns noch abstimmen, aber vorerst suchen wir noch Teilnehmer. Für den Workshop brauchen wir ca. 8 Teilnehmer, mindestens zwei Platze sind aktuell noch frei – wer Interesse hat bitte melden.
Andere Termine und Treffen: z.B. gemeinsame Stadtführung oder Museumsbesuche sind geplant und werden auf unserer Homepage unter „Termine“ veröffentlicht“. Auch hier sind alle herzlich eingeladen.

Zusammenfassung: Es war eine tolle Veranstaltung, die gezeigt hat, dass wir gemeinsam was bewegen wollen und können und „ein frischer Wind weht“.

nach oben


EMPOWERING TERMINE

05.04.2016 Empowering Stammtisch April

10.04.2016 Pinakothek der Moderne

11.04.2016 Arbeitsgruppe Achtsamkeit und Mitgefühl

13.04.2016 Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

24.04.2016 Veranstaltung 2016 „Kunst – Luxus oder Lebenselixier?“

30.04.2016 „Tanz in den Mai“ an der Donau (Niederbayern)

03.05.2016 Empowering Stammtisch Mai

04.05.2016 Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

22.05.2016 Stadtführung mit Marionette ins historische München

01.06.2016 Empowering Stammtisch Juni

01.07.2016 Gesundheits-Vortrag von Josef Viebeck

nach oben


Ihr Newsletter Team


Impressum:
Empowering Circle e.V., c/o Peter Braun, Siriusstr. 6, 85716 Unterschleißheim, Vertreten durch: Dr. Ingrid Gardill
Eintrag im Vereinsregister: Amtsgericht München, Registernummer: VR 202049
E-Mail: info@empowering-circle.org Website: www.empowering-circle.org


Newsletter Nr.19 – November 2015

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter, Newsletter archiviert, Newsletter Nr.19 2015-11


Erika Kiechle-Klemt, People in Motion, 50 x 70 cm, Computergrafik, Fine Art (aus einer Serie, in der sich die Künstlerin mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzt. Erscheint im Mai 2016 im neuen Band von Internationale Kunst Heute)


EDITORIAL

Autor: Christoph Knott

Christoph

Eine Kultur des Zusammenhalts schaffen – dann scheint das Licht von Weihnachten!

Ganz schön was los, in der Welt dieser Tage: wer hätte vor einem Jahr damit gerechnet, dass sich das ganze Land nur noch mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigen würde?

Verzweifelte nehmen jede Not auf sich: Kälte, Hunger, jedes Leid bis hin zum möglichen Tod, um aus der Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit ihres Lebens ins Licht zu gelangen: ihr Licht ist dieses Land – es sind wir!

Nehmen wir diese Herausforderung an? Können wir das überhaupt, das Licht für andere sein – und: was bringt es uns, was haben wir davon? Verlieren wir dadurch nicht alles, was wir erreicht haben?

Zunächst: Wir sind das Licht für sie, wenn wir all denen, die zu uns kommen, etwas von uns geben: Zu allererst die Bereitschaft ihnen Raum zuzugestehen, wenn möglich Linderung der physischen und psychischen Not, aber auch Mitgefühl, Zuwendung und Trost.

Und dann geht es um Empowering – Befähigung:

Für diejenigen, die hier bleiben können: Andere Kulturen, Nationen und Erfahrungen mit unserer Kultur und Gesellschaft zusammenzubringen, sie stark zu machen, hier leben, arbeiten und glücklich sein zu können. Sich selbst hier einzubringen und dadurch ihr eigenes Leben sinnvoll gestalten zu können.

Für diejenigen, die wieder nach Hause zurückkehren: Fähigkeiten und Einstellungen vermitteln, damit sie daheim eine wirtschaftliche Perspektive haben können: Vielleicht auch Geschäftsideen, die auf den Talenten der Beteiligten aufbauen und am Bedarf der Länder orientiert sind, durch finanzielle Unterstützung und Patenschaften zum Erfolg zu bringen.

Vielleicht wird nicht jeder den Ball annehmen, aber die Befähigung, ihr Schicksal verwandeln zu können das ist das Licht für die Rückkehrer und auch für die Einwanderer. Damit werden wir und unser Land zum Licht in der Welt, nach dem alle rufen. Nach dem Elend, das unsere Vorfahren der Welt zugefügt haben, wäre dies ein wichtiger und nötiger Ausgleich.

Jeder, der dabei mitmacht, wird sich wertvoll, erfüllt und erfolgreich fühlen. Und damit kann sich das eigene Leben wieder neu entfalten – werden für uns und unser Land neue Perspektiven sichtbar. So werden die Flüchtlinge zum Licht für uns!

Angst oder Liebe – das ist die Entscheidung dieser Tage – und sie muss für jeden von uns neu entschieden werden!

Je schneller und tiefer wir uns auf den Wechsel dieser Dimension einlassen, umso leichter wird diese Zeit:
Dann wirkt alles, was geschieht, für uns – wir sind im Gleichklang! Dann wird es Weihnachten für alle!


EMPOWERING NEWS

Inhalt:

  1. Ein neues Vorstandsteam
  2. Einladung zu unserer Weihnachtsfeier am 14. Dezember
  3. Arbeitsgruppe Achtsamkeit: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“
  4. Arbeitsgruppe Heilen: „Zurück zum Ursprung“
  5. Unser Stammtisch und das Thema ‚Kunst‘
  6. Termine


Ein neues Vorstandsteam

Am 6. Oktober hat die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und sich bei den Vorgängern aufs herzlichste für ihr großes Engagement bedankt.

Ganz besonders würdigten alle Anwesenden den unglaublich engagierten Einsatz des Gründers und bisherigen Vorsitzenden Christoph Knott, mit dem er den Verein aufgebaut und jahrelang geführt hat. Seine unverwechselbare Art, die Herzenswärme und der achtsame Umgang hat das Miteinander im Verein entscheidend geprägt und sollte weiterhin unbedingt erhalten bleiben. Daher freute sich die Runde darüber, als Christoph Knott und auch die anderen ehemaligen Vorstandmitglieder bekundeten, dass sie den Verein weiterhin aktiv begleiten werden.

Der Vorstand will als Team wirken und setzt sich nun wie folgt zusammen: Dr. Ingrid Gardill (Vorsitzende), Diana Schäfer, André Falke, Andreas Knott und (weiterhin) Peter Braun sowie einem Revisor: Richard Maurer.

Foto Empowering Circle Vorstandsteam

Das Team freut sich auf die bevorstehenden Herausforderungen und Aufgaben.

nach oben


Einladung zur Weihnachtsfeier am 14. Dezember 2015

Wir möchten alle sehr herzlich zur diesjährigen gemeinsamen Jahresabschluss- / Weihnachts-Feier einladen, die wieder im Kulturzentrum 2411, Blodigstraße 4 stattfindet, am Montag, den 14. 12.2015 um 19 Uhr.
Bitte vormerken und auch interessierten Freunden weitersagen – neue Leute sind sehr willkommen!

Neben dem ‚besinnlichen Teil‘ und dem gemeinsamen Austausch bei Speis und Trank wird diesmal ein Wohnprojekt für besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen im Zentrum stehen. Dessen Leiterin wird uns das Projekt vorstellen. Nachfolgend die Kurzfassung, hier ein Link zur Pressemitteilung:

Das Wohnprojekt der Imma e.V. hat besonders schutzbedürftige Flüchtlingsfrauen zur Zielgruppe (nach der EU-Aufnahmerichtlinie, Artikel 21). Unsere Bewohnerinnen wurden z.B. Opfer von Menschenhandel, Zwangsverheiratung, sexuellem Missbrauch, sind körperlich und/oder psychisch krank. Insgesamt leben hier 13 Frauen und 10 Kinder und wir sind damit voll belegt.

Wir helfen den Frauen und Kindern medizinisch und psychologisch versorgt zu werden, vermitteln sie in integrative Maßnahmen, wie Deutschkurse oder wenn möglich in Arbeit, helfen beim Ausfüllen von Anträgen und auch sonst bei allem, was sie gerade so brauchen. Wir unterstützen die Mütter bei der Kindererziehung und vermitteln die Kinder in Kindergärten oder Krippen.

Wie im letzten Jahr wollen wir nicht nur feiern, sondern auch andere beschenken, dieses Jahr primär diese Frauen und Kinder. Für die Kinder haben wir bereits altersgerechte Geschenke besorgt. Die ‚erwachsenen‘ Päckchen sind primär für diese Frauen, weitere Päckchen gehen wie im letzten Jahr an die Weihnachtsaktion der Flüchtlinge in der Bayernkaserne.

Wir bitten also um weihnachtliche Päckchen mit folgendem Inhalt:

  • 1 Wärmflasche
  • 1 Duschgel (bitte keine Cremes und Haarshampoos)
  • Etwas Schokolade oder Süßigkeiten
  • Je nach Geldbeutel dürfen gerne auch noch Beautyaccessoires (Nagellack/Lippenstift etc.) oder ein Parfüm dabei sein (dann das Päckchen bitte irgendwie kennzeichen mit ‚Frau‘. Die anderen Päckchen sind ja geschlechtsneutral.)

Zum Ablauf der Veranstaltung:

18:30 Uhr Einlass (bitte pünktlich da sein)
19:00 Uhr Begrüßung und Meditation

Danach überraschen uns Einzelne mit ihren persönlichen Beiträgen.
Die Leiterin des o.a. Projektes stellt ihre Arbeit vor und wir übergeben die Geschenke.

Ab 21:00 Uhr Zusammensein und Austausch bei Punsch, Plätzchen und Pikantem (bitte Beitrag zum Buffet mitbringen, Getränke stellt der Verein)

Wir freuen uns schon sehr auf euer Kommen.

nach oben


Arbeitsgruppe Achtsamkeit

Autor: Richard Maurer

Richard

„Es gibt nichts Gutes außer man tut es“

Weniger Stress, mehr Zufriedenheit, mehr Freude und Erfüllung, Verbundenheitsgefühl mit anderen – das wünschen sich viele von uns in ihrem Leben. Durch Achtsamkeitstraining kann man die Bedingungen dafür schaffen.

Achtsamkeit bedeutet, sich dessen bewusst zu werden, was im gegenwärtigen Moment geschieht. Sie wird durch die Kultivierung einer inneren Haltung unterstützt, die so weit wie möglich frei ist von Wertung und Beurteilung und die mit Freundlichkeit und Offenheit unsere eigene Erfahrung wahrnimmt. In der Achtsamkeitspraxis öffnen wir uns bewusst unseren Gefühlen, Körperempfindungen, Gedanken, Reaktionen und Sinneseindrücken.

Es soll nicht etwas verändert oder erzeugt werden, sondern das, was ist, mit Wachheit, Neugier und Präsenz wahrgenommen werden. Achtsamkeit heißt, in unserem Leben ganz wach zu sein, jeden Moment in all seiner Lebendigkeit, seinen Freuden und Sorgen so zu erfahren, wie er ist.

Wenn wir im Augenblick ruhen, sind wir zugleich in unserem Körper zu Hause und bekämpfen uns nicht, noch treiben wir uns an oder lehnen uns ab.

Achtsamkeit praktizieren heißt, unseren Geist mit einer gewissen Unberührtheit zu beobachten, die nicht mit kalter Distanz gleichzusetzen ist. Sondern mit der Bereitschaft, alles da sein zu lassen und wahrzunehmen, was kommt und geht.

Wir treffen uns wieder am Sonntag, 13. Dezember 2015, um 19 Uhr.
Neuanmeldungen bitte per E-Mail an Richard Maurer. Der Ort hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

nach oben


Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

Autor: Christa Linsert

Christa

Zurück zum Ursprung

Deepak Chopra berichtet in einem Vortrag über Quantenbewusstsein von einem seiner Freunde, einem englischen Anthropologen:

Er arbeitete an einem Buch über Wale und war auf der Suche nach einer bestimmten Walart auf die indonesischen Inseln gereist, um sie dort zu fotografieren. Nach drei oder vier Wochen erfolgloser Suche erzählte er einmal einem Dorfältesten, was er suchte. Der Dorfälteste sagte: ´Kein Problem, wir haben hier ein zwölfjähriges Mädchen, das dir den Wal beschaffen kann.`

Am nächsten Tag setzte er sich also mit dem Mädchen an den Strand, und es schloss seine Augen. Nach etwa zwanzig Minuten sah der Anthropologe mit Herzklopfen den Wal seiner Wahl am Horizont auftauchen. Und dann, so erzählte er mir, raste sein Herz, denn der Wal kam näher und näher und strandete schließlich zu Füßen des Mädchens. Sie mussten die Dorfbewohner holen, um den Wal wieder ins Meer zurückzubefördern. Mein Freund suchte das Mädchen und fragte es: ´Was hast Du gemacht? Wie hast Du das gemacht?` Es antwortete: Oh, es war wirklich ganz einfach. Ich ging an den Ort, wo wir alle die gleiche Sprache sprechen und bat den Wal zu kommen.

Diesen Ort unseres Ursprungs, jenseits der Worte, des Denkens und der unbewussten Konditionierungen, tragen wir alle in uns.

Gemeinsam wollen wir den Rückweg zu dieser Quelle gehen.

In turbulenten Zeiten müssen wir dann nicht in Angst, Getrenntheit und Enge gefangen sein. Wir wollen nicht selbst zum Problem werden in der Vereinzelung, sondern gesund, vorurteilslos präsent und handlungsfähig sein.

In der auch gemeinsam gefundenen inneren Stille wartet sprudelnde Kraft und Lebensfreude auf uns

Dazu braucht es Achtsamkeit und Wertschätzung für einander.

Und: “Je dankbarer wir sind für das was wir haben, desto mehr können wir ganz in der Gegenwart leben.“ (Dana Arcuri)

 

Herzlich laden wir zu unserem nächsten Treffen ein: 25. November 2015, 19.15 Uhr.

Anmeldung bitte per E-Mail bei Christa Linsert oder Tel. 089 2722368.

nach oben


Unser Stammtisch und das Thema ‚Kunst‘

Ein wunderbarer Auftakt nach der Mitgliederversammlung war der (diesmal themenbezogene) Jour fixe Anfang November, bei dem rund 20 Teilnehmer ihre Gedanken und ersten Ideen zur großen Veranstaltung im April nächsten Jahres ausgetauscht haben.
Wir besprachen Fragestellungen zum Thema Kunst (und Spiritualität?? Soziale Aspekte?? Luxus?? In der Gemeinschaft erleben??).
Die Impulse werden in einer Arbeitsgruppe weiterentwickelt, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind. Die Termine der Treffen geben wir rechtzeitig auf der Homepage bekannt.
Übrigens hat die Bezeichnung „Jour-fixe“ vielen nicht mehr gefallen. Daher heißt diese monatliche Zusammenkunft zum Gedankenaustausch im Restaurant ab jetzt„Empowering-Stammtisch“.

nach oben


EMPOWERING TERMINE

25.11.2015 Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

01.12.2015 Empowering Stammtisch Dezember

13.12.2015 Arbeitsgruppe Achtsamkeit

14.12.2015 Weihnachtsfeier

nach oben


Ihr Newsletter Team


Titelbild: Erika Kiechle-Klemt, People in Motion, 50 x 70 cm, Computergrafik, Fine Art (aus einer Serie, in der sich die Künstlerin mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzt. Erscheint im Mai 2016 im neuen Band von Internationale Kunst Heute)
Impressum:
Empowering Circle e.V., c/o Peter Braun, Siriusstr. 6, 85716 Unterschleißheim, Vertreten durch: Dr. Ingrid Gardill
Eintrag im Vereinsregister: Amtsgericht München, Registernummer: VR 202049
E-Mail: info@empowering-circle.org Website: www.empowering-circle.org


Newsletter Nr.18 – März 2015

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter, Newsletter archiviert, Newsletter Nr.18 2015-03


NL18-Veranstaltungshinweis


EDITORIAL:

Autor: Christoph Knott

Christoph

Neu anfangen – trotz alledem!

Für mich ist der beginnende Frühling immer wieder eine besondere Zeit: Das Licht wärmt wieder, in den zarten Knospen ist die unbändige Kraft und Schönheit neuen Wachstums spürbar, und Gefühle von Freiheit, Aufbruch und Lebenslust erfüllen die Sinne. Ostern, das Fest der Auferstehung, steht vor der Tür!

Dieser Aufbruch und Neuanfang in der Natur erfrischt das Herz, scheint aber oft im Gegensatz zu stehen zu Ereignissen und Stimmungen, den Erfahrungen mit anderen Menschen oder den Nachrichten des Tages. Hier erscheinen der Wille und die Bereitschaft, neu anzufangen und wieder aufeinander zuzugehen, oft begrenzt.

Man steckt fest in seiner Sicht, den Wahrnehmungen, Befindlichkeiten und Interpretationen, die aus einem verletzten Geist stammen. Sie deuten das, was geschieht, aus vergangenen Erfahrungen, der Sicht von Opfer, Zurücksetzung und Mangel an Wertschätzung. So können weder in Beziehungen, noch zwischen Ländern, Religionen und Staaten neue Wege geöffnet und gegangen werden – es bleibt kalt und frostig in den Beziehungen. Dies immer mit der Folge von Rückzug, Kampf und Einsamkeit. Ein neuer Frühling im Herzen braucht mehr!

Unsere Verbindung ist mir wichtiger als unser Problem“ – das könnte eine neue, größere Sicht sein, von der aus gewaltfreie und transformierende Kommunikation möglich wird. Hier geht es darum, zu lernen, die Gefühle und Überzeugungen über uns selbst, über Andere und die Ereignisse im Leben, nicht mehr als das Maß aller Dinge zu sehen.

Könnte es nicht vielleicht sogar ein Ansporn zu mehr sein: neue Perspektiven dort zu finden, wo meine Sicht sie bisher nicht sehen konnte? Den Geist aufzurichten „trotz alledem“!

In diesen Tagen geht es darum, neu zuzugehen: auf den Anderen, auf meine Talente oder die nächste Herausforderung. Und das trotz allem, was an Befindlichkeiten, Schwierigkeiten, Sorgen und Ängsten in meinem Geist hochkommt: Das ist der Weg in den inneren Frühling!

Wir wünschen uns allen, den inneren Blick so auszurichten, dass alles neu aufblühen kann und wir einen Sommer in Fülle genießen.


EMPOWERING NEWS:

Inhalt:

  1. Einladung zu unserer Veranstaltung am 26. April
  2. Arbeitsgruppe Achtsamkeit: „Leben oder gelebt werden“ – das ist die Frage
  3. Arbeitsgruppe Heilen: „Der Weg in den inneren Frühling“
  4. Einladung zu unserer Mitgliederversammlung am 6. Oktober 2015
  5. Kommende Vorhaben unseres Vereins
  6. Vernetzung „Social Media“
  7. Termine


Einladung zu unserer Veranstaltung am 26. April

Achtsamkeit im Wirbel des Alltags – geht das überhaupt?

Auch in diesem Jahr wird unser gemeinnütziger Verein, Empowering Circle e.V., eine große öffentliche Veranstaltung durchführen:
Wir laden Euch, Eure Freunde und Bekannten hiermit herzlich ein am Sonntag, 26. April von 18 – 21.30 Uhr ins Kulturhaus Pelkovenschlössl am Moosacher St. Martins Platz (direkt am Halt U3) zu unserem Thema:

„Achtsamkeit im Wirbel des Alltags – geht das überhaupt?“

Achtsamkeit wird immer mehr zum wesentlichen Werkzeug von persönlicher Weiterentwicklung.

Überall, wo wir Veränderungen brauchen, sei es in einer Beziehung, wegen Stress und Überforderung oder in der Familiendynamik, müssen wir uns fragen, wie wir auf andere oder auf neue Situationen reagieren. Sind unsere Reaktionen reflexartig, immer gleich? Dann werden sie kaum zu guten Lösungen geführt haben. Anders vorzugehen setzt voraus, dass es zwischen dem Impuls von außen und unserer Reaktion darauf einen Abstand gibt. Nur so sind nicht von Gewohnheiten gesteuert, können wir uns unsrer selbst gewahr werden und dann bewusst (ggf. anders) entscheiden. Der Schlüssel hierzu ist die Achtsamkeit!

Wir haben eingeladen unser Mitglied, den Zen-Lehrer Richard Maurer, der selbst seit 30 Jahren Zen praktiziert, und den Unternehmer Johannes Weber, der mitten im Sturm der Anforderungen eines komplexen Alltags steht. Sie sollen dieses Thema für uns durchleuchten und gangbare Wege aufzeigen.

Johannes Weber, der vor kurzem die Auszeichnung „Young Global Leader of the World Economic Forum 2014“ erhalten hat, ist Pionier einer neuen Generation von innovativen Unternehmern, die einen achtsamen Lebensstil und berufliche Selbstverwirklichung mit gesellschaftlichen Problemlösungen verbindet. Er ist Vater von 3 kleinen Kindern, seine Frau ebenfalls erfolgreiche Unternehmerin.

Wir freuen uns, Euch mit FreundInnen und Bekannten dort zu einem inspirierenden und bewegenden Abend begrüßen zu dürfen.

nach oben


Arbeitsgruppe Achtsamkeit

Autor: Richard Maurer

Richard

„Leben oder gelebt werden“ – das ist die Frage

Übung der Achtsamkeit – wozu? Wozu noch eine weitere Verpflichtung in unserem oft vollgepackten Tageslauf? Bedeutet das nicht noch mehr Stress?

So mag manch einer fragen, der noch nicht erfahren hat, was die Übung der Achtsamkeit eigentlich bedeutet. Sie ist das genaue Gegenteil, das radikale Gegenprogramm zu dem, was wir sonst tun.

Achtsamkeit üben bedeutet aussteigen aus dem Kino in unserem Kopf, in dem ein gestresstes „Ich“ unablässig beschäftigt ist, entweder die Vergangenheit „wiederzukäuen“ oder die Zukunft „vorzukauen“. Im Extremfall mag man sich wie eine Marionette fühlen, die an den Fäden eines unaufhörlichen Gedankenstromes hängt. Manch einen beschleicht dann die leise Ahnung, nicht richtig zu leben.

Selten sind wir im gegenwärtigen Augenblick. Dabei ist der gegenwärtige Augenblick der einzige, der wirklich existiert. Alles andere ist ein Konstrukt unseres Geistes, angetrieben von unserem Ego. Wohl dem, dem es gelingt, den Gedankenlärm unter seiner Schädeldecke „herunterzudimmen“ und im gegenwärtigen Augenblick ganz präsent zu sein. Das Üben von Achtsamkeit zielt genau darauf ab. Die zuverlässigste Methode ist die, sich mit dem Atem zu verbinden und ihn zu beobachten.

Dieser eine Atemzug, dieses kostbare Jetzt! Dann werden wir der Stille in uns gewahr und können darin verweilen. Dann treten die Automatismen, die uns sonst beherrschen, in den Hintergrund. Und wir dürfen einfach SEIN.

Das ist zunächst ungewohnt. Aber ich kann es üben und der Stille und Präsenz in mir immer mehr Raum geben. Nur atmen, nur Treppe steigen, nur Rad fahren, nur essen, nur abspülen, usw.

Wie ist das möglich – im Alltag achtsam leben? Darüber wollen wir uns auf der Veranstaltung des Empowering Circle am 26. April austauschen. Als einer der beiden Referenten lade ich alle dazu herzlich ein.

In unserer Gruppe „Achtsamkeit und Mitgefühl im Alltag“ fördern wir uns gegenseitig in dieser neuen Lebensorientierung.

Wir treffen uns wieder am Montag, 20. April 2015, um 19 Uhr.
Neuanmeldungen bitte per E-Mail an Richard Maurer. Der Ort hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

nach oben


Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

Autor: Christa Linsert

Christa

Der Weg in den inneren Frühling

Kennedy forderte seine Landsleute auf, sich zu fragen, was sie für ihr Land tun könnten, – nicht nur umgekehrt das Land für sie.

Wer Naikan (jap. Innenschau) übt, fragt sich in Bezug auf seine Nächsten:

  • Was hat er / sie mir heute Gutes getan?
  • Was habe ich diesem Menschen heute Gutes getan?
  • Welchen Schaden oder welche Schwierigkeiten habe ich dieser Person heute bereitet?

Arjuna Ardagh empfiehlt “werde der Andere“:

  • Bei Konflikten setze man im Geiste den Kontrahenten uns gegenüber und sage ihm in Kürze alles, was wir ihm gegenüber und in der Sache empfinden in klaren Worten.
    Man lausche intensiv auf das, was der Andere antwortet, reagiere noch einmal darauf und wechsle dann den Platz mit ihm. Was fühle ich jetzt – an seinem Platz, in seinem Körper, mit seiner Mimik…?

Gemeinsam ist diesen drei Ansätzen die Wirkung: Wir verlassen den Käfig unserer Konzepte. Durch die Konzentration auf den Anderen können wir nicht nur seinen Standpunkt, seine Verletztheiten wahrnehmen, – auch uns selbst sehen wir plötzlich „von außen“.

Das bedeutet, dass wir unser Handeln als solches sehen, – ohne das Gewirr unserer Motive und Prägungen, aus denen es scheinbar zwingend und deshalb als „richtig“ hervorging.

Eine neue Sicht kann so entstehen, – auf den anderen, und auch auf uns selbst.

Worauf diese Übung hinausläuft, ist nicht, den Krieg zu gewinnen oder zu verlieren, auch nicht einmal einen Kompromiss auszuhandeln. Was entsteht ist: zu spüren, was bleibt, wenn dem Konflikt einfach seine Grundlage genommen wurde. Dann können wir feststellen, dass hinter den beiden Ansichten und sie beide einschließend das sichtbar wird, was wirklich richtig ist, das Beste, aber: für alle.

Das Ziel ist nicht, Recht zu haben oder Recht zu bekommen, sondern eher die Gefühle von Ich und Nicht-Ich aufzulösen („not to be right, or to get your own way, but rather to dissolve the feelings of the me and the not-me.” Ardagh).

Diese Befreitheit erleben wir auch in unseren Gruppen, wenn sie getragen sind von einer gemeinsamen Kultur der Offenheit und gegenseitigen Wertschätzung, sprich: Achtsamkeit und Dankbarkeit für einander.

Herzlich laden wir zu unserem nächsten Treffen ein: Mittwoch, 22. April 2015, 19.15 Uhr.

Anmeldung bitte per E-Mail bei Christa Linsert oder Tel. 089 2722368.

nach oben


Einladung zu unserer Mitgliederversammlung am 6. Oktober 2015

Bitte vormerken: Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 6. Oktober um 19 Uhr im Kulturzentrum 2411 in München Hasenbergl (direkt am Halt U 2)

Bei dieser (offenen) Mitgliederversammlung stehen unter anderem Wahlen an und es wird wie immer um die Ausrichtung und Planung unserer Aktivitäten und Aktionen im folgenden Jahr gehen.
Wie immer sind neben den Mitgliedern auch alle InteressentInnen und Freunde unseres Vereins herzlich eingeladen, sich zu informieren und mit zu gestalten.

nach oben


Kommende Vorhaben unseres Vereins

Einzelheiten finden sich immer auch auf unserer Homepage, bei den Terminen.
Neben dem monatlichen Jour Fixe und den Arbeitsgruppen sind noch geplant:

  • Osterwanderung (am Ostermontag, zu den Osterseen) mit André, siehe Beitrag auf der Homepage
  • Sommerwanderung mit Egon, unterstützt von Hanne mit Qi Gong
  • Meditatives Zeichnen – Einladung von Gerd Scheuerer zu einem Abend in seinem Atelier
  • Nach dem großen Spaß im letzen Jahr wird Ernst erneut zu einem Spiele-Abend einladen

nach oben


Vernetzung und „Social Media“

Hinweis vom IT-Team

Der Empowering-Circle hat auch eine Facebook-Seite. Zur weiteren Verbreitung und Bekanntmachung bitten wir alle auf Facebook aktiven Newsletter-Empfänger, unsere Facebook-Seite zu „liken“ und die kommende Veranstaltung zu teilen. Einfach oben im Suchfeld „Empowering Circle“ eingeben, dann findet Ihr uns. Damit möglichst viele die Chance bekommen, uns kennen zu lernen. Danke schön.

nach oben


EMPOWERING TERMINE:

06.04.2015 Osterwanderung

07.04.2015 Jour Fixe April

20.04.2015 Arbeitsgruppe Achtsamkeit

22.04.2015 Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

26.04.2015 Veranstaltung „Achtsamkeit im Wirbel des Alltags – geht das überhaupt?“

06.05.2015 Jour Fixe Mai 2015

06.10.2015 Offene (nicht nur) Mitglieder-Versammlung

nach oben


Ihr Newsletter Team


Impressum:
Empowering Circle e.V., Georg-Winkler-Str. 25, 80995 München, vertreten durch Christoph Knott
Eintrag im Vereinsregister: Amtsgericht München, Registernummer: VR 202049
E-Mail: info@empowering-circle.org Website: www.empowering-circle.org


Nr.17-5 Veranstaltungsankündigung

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter Nr.17 2014-11

Einladung zum Abendkurs mit Sepp Viebeck am Freitag, 30. Januar 2015

Vom Gesundheitsforscher und -Coach Josef Viebeck, der auf Einladung des Empowering Circle schon zweimal in München Vorträge gehalten hat (zuletzt mit Vorstellung seines Buchs „Der Gesundheitscoach – Was man für eine erfolgreiche Gesundheitsvorsorge wissen muss) habt Ihr, liebe Leser, – glaube ich – alle schon gehört.

Sein Credo „Jeder kann es lernen!“ bezieht sich auf all seine „Techniken“, die er in Jahrzehnten der Forschung entwickelt und an den Erfolgen damit verfiziert hat.

Das beginnt bei der Feststellung, ob mein Schlafplatz mir nachts Kraft raubt und mich langfristig krank macht, und erstreckt sich bis zur Entwicklung von Zahlen, die meiner Gesundung dienen.

Seit langem gibt Sepp in seinen Landshuter Seminaren seinen jeweiligen Erkenntnisstand weiter.

Jetzt ist er bereit, auch in München zu lehren.
Zumindest in „abgespeckter“ Form, sozusagen als Schnupperkurs: In einem Kompakt-Seminar, am Freitag, den 30. Januar 2015, voraussichtlich ab 18 Uhr.

Achtung: Anmeldung bitte möglichst bald per E-Mail bei Christa Linsert

Nr.17-4 Einladung Empowering-Day

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter Nr.17 2014-11

Einladung zum Empowering Day am 1. Februar 2015

Sicher haben wir seit unserer Vereinsgründung schon viel in Bewegung setzen dürfen – aber wir wollen uns auch fragen: ist da noch mehr drin…??
Unser Programm:

  • Beiträge von Mitgliedern
  • Aufstellung für den Empowering Circle mit Anita
  • Weitere Programmpunkte sind noch in Planung
  • Abschlussritual

Ort: Kulturzentrum 2411, Mü- Hasenbergl, Blodigstraße 4 (Ecke Dülferstr.), 3. Stock (direkt am hinteren Aufgang U2-Halt Hasenbergl)

Termin: 1. Februar 2015, Beginn 14:00 Uhr

Nr.17-3 Achtsamkeit

Geschrieben von Richard am in Newsletter Nr.17 2014-11

Achtsamkeit oder „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“

Weniger Stress, mehr Zufriedenheit, mehr Freude und Erfüllung, Verbundenheitsgefühl mit anderen – das wünschen sich viele von uns in ihrem Leben. Durch Achtsamkeitstraining kann man die Bedingungen dafür schaffen.

Achtsamkeit bedeutet, sich dessen bewusst zu werden, was im gegenwärtigen Moment geschieht. Sie wird durch die Kultivierung einer inneren Haltung unterstützt, die so weit wie möglich frei ist von Wertung und Beurteilung und die mit Freundlichkeit und Offenheit unsere eigene Erfahrung wahrnimmt. In der Achtsamkeitspraxis öffnen wir uns bewusst unseren Gefühlen, Körperempfindungen, Gedanken, Reaktionen und Sinneseindrücken.

Es soll nicht etwas verändert oder erzeugt werden, sondern das, was ist, mit Wachheit, Neugier und Präsenz wahrgenommen werden. Achtsamkeit heißt, in unserem Leben ganz wach zu sein, jeden Moment in all seiner Lebendigkeit, seinen Freuden und Sorgen so zu erfahren, wie er ist.

Wenn wir im Augenblick ruhen, sind wir zugleich in unserem Körper zu Hause und bekämpfen uns nicht, noch treiben wir uns an oder lehnen uns ab.

Achtsamkeit praktizieren heißt, unseren Geist mit einer gewissen Unberührtheit zu beobachten, die nicht mit kalter Distanz gleichzusetzen ist. Sondern mit der Bereitschaft, alles da sein zu lassen und wahrzunehmen, was kommt und geht.

Wir treffen uns wieder am Montag, 1. Dezember, um 19 Uhr.

Neuanmeldungen bitte per E-Mail an Richard Maurer. Der Ort hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Nr.17-1 Einladung Weihnachtsfeier

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter Nr.17 2014-11

Einladung zu unserer Weihnachtsfeier / Feier des Lichts am 15. Dezember

Wir wollen die neue Zeit des offenen Herzens, des Friedens, der Verbindung, Heilung und Erfahrung von Einheit in uns wahrnehmen, stärken und feiern.

Mit einem Abendprogramm:

  • Einführung und Begrüßung
  • Verschiedene Beiträge von Vereinsmitgliedern
  • Einladung und Programm Empowering Day am 1. Februar 2015
  • Hinweise auf unsere Veranstaltung am 26. April 2015
  • Geschenke für die Flüchtlinge

und dann ab ca 20.30 Uhr: Weihnachtsfeier und Austausch

Ort: Kulturzentrum 2411, Mü- Hasenbergl, Blodigstraße 4 (Ecke Dülferstr.), 3. Stock (direkt am hinteren Aufgang U2-Halt Hasenbergl)

Termin: 15. Dezember 2012, Beginn 19:00 Uhr

Bitte an Anmeldung denken: bitte bis 11. Dez. 2014 per Email

P.S.: Wir bitten um kulinarische Beiträge für das Buffet

Nr.17-2 Gemeinsam Heilen

Geschrieben von Christa am in Newsletter Nr.17 2014-11

Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

Wie heil bleiben und wie helfen in diesen Zeiten?

Eine sich öffnende „Armutsschere“ im eigenen Land, humanitäre Katastrophen, Kriege, „Krisen“ in vielen Ländern und bis dicht vor unsere Haustür, dazu unter der Hand die Übergriffspläne auf unsere demokratische Selbstbestimmung von Seiten der internationalen Wirtschaftslobby: Da fühlen wir leicht auch unsere eigene innere Stärke bedroht, fühlen uns ohnmächtig oder ohnmächtig wütend.

Wie also heil bleiben, entscheidungsfähig, handlungsfähig, jetzt wo es am wichtigsten ist? Nicht selbst von der Angst oder der Wut verschluckt werden und so die Probleme verschärfen?

Wenn es Zeiten gibt, in denen Achtsamkeit wichtiger ist als in anderen, dann ist dies jetzt so.

  • Achtsam im Umgang mit uns selbst: Wie bewahre ich meine Handlungsfreiheit, behalte den Zugang zur inneren Kraftquelle?
  • Achtsam im Umgang mit den Anderen. Damit ich sehe und helfe, wo Not ist, und menschlich bleibe in meinen Urteilen, so klar sie auch sein müssen.

Stärken wir also auf jeden Fall unseren inneren und gemeinsamen Zusammenhalt. Übernehmen wir – vielleicht noch mehr? – die Verantwortung für uns und unsere Wirkung auf das Ganze. Suchen wir eine sichere Basis für dieses Bemühen, auch in unserer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.
Damit wir nicht selbst Teil des Problems werden, sondern spüren, auf welche Weise wir heilsam tätig sein können.
Neue Teilnehmer sind wie immer herzlich willkommen!

Nächste Termine:
26. November 2014
14. Januar 2015

Anmeldung bitte per E-Mail bei Christa Linsert oder Tel. 089 2722368.

Nr.17 Editorial: Mitgefühl – das Licht dieser Zeit

Geschrieben von Christoph am in Newsletter Nr.17 2014-11

Mitgefühl – das Licht dieser Zeit

Wir sind in diesen Tagen Zeugen einer großen Völkerwanderung – weg von Verzweiflung, Krieg, Armut und Not hin zum gelobten Land. Wir können nicht mehr nur darüber philosophieren oder Mauern errichten, denn die Not steht direkt vor unserer Tür und schreit nach unserem Mitgefühl!

In einer Zeit und einem Land, in dem es immer mehr um die Befriedigung der persönlichen Interessen geht, wo Abgrenzung und Selbstoptimierung im Vordergrund stehen, da kommen die Verzweifelten an und rufen danach, dass wir teilen und füreinander Sorge tragen. Die Bürokratie ist überfordert von der Not – aber diese Menschen brauchen als erstes Zuwendung in vielerlei Hinsicht:

Ein offenes Herz zum Trost für ihre Traumatisierung; die Wärme und die Zeit, sich dem Einzelnen und seinem Schicksal zuzuwenden; mit ihnen Sprache, Lesen und Schreiben lernen; spielen – einfach alles, was für uns selbstverständlich ist – aber so vielen auf der Welt fehlt.

Mit dem Mitgefühl brauchen diese Menschen irgendwann die Befähigung – das Empowering –, um neue Perspektiven für sich und ihre Heimat zu entwickeln; sonst gibt es keinen Weg zurück. All das wird von uns erwartet; die Not steht vor unseren Häusern und ruft nach unserer Verbundenheit und Fürsorge.

Die Einheit dieser Welt wird zur persönlichen, praktischen Herausforderung: Sie ist nicht mehr nur ein schöner Gedanke aus spirituellen Büchern. Und ich finde, das ist gut so – das ist eine hilfreiche Wachstumsaufgabe für unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns.

Daher möchten wir mithelfen, diese Herausforderung zu meistern. Anregungen dazu (v. a. für Münchner) siehe Beitrag auf unserer Homepage.

Zu unserer Weihnachtsfeier bitten wir, ein Weihnachtspäckchen für die Flüchtlinge mitzubringen – sie werden am 20.12. bei einer Weihnachtsfeier für alle Flüchtlinge der Bayernkaserne und St. Veitstraße verschenkt.
Bitte haltet Euch bei den Geschenken genau an folgenden Hinweis der Zuständigen, es ist wichtig, dass jeder Flüchtling das gleiche Geschenk erhält:

  • Paket für Kinder:
    Bub: Ball plus Nikolaus,
    Mädchen: Malheft u. Malstifte plus Nikolaus
  • Paket für Erwachsene: Duschbad, Shampoo und Deo plus Nikolaus

Bitte in Weihnachtspapier verpacken und bzgl. Empfänger kennzeichnen (Junge/Mädchen/Erwachsener).
Vielen Dank.

Ich wünsche allen eine klare und verbundene Herbstzeit.

Newsletter Nr.17 – November 2014

Geschrieben von Newsletter am in Newsletter archiviert, Newsletter Nr.17 2014-11

NL17-Titelbild


 

EDITORIAL:

Christoph

Mitgefühl – das Licht dieser Zeit

Wir sind in diesen Tagen Zeugen einer großen Völkerwanderung – weg von Verzweiflung, Krieg, Armut und Not hin zum gelobten Land. Wir können nicht mehr nur darüber philosophieren oder Mauern errichten, denn die Not steht direkt vor unserer Tür und schreit nach unserem Mitgefühl!

In einer Zeit und einem Land, in dem es immer mehr um die Befriedigung der persönlichen Interessen geht, wo Abgrenzung und Selbstoptimierung im Vordergrund stehen, da kommen die Verzweifelten an und rufen danach, dass wir teilen und füreinander Sorge tragen. Die Bürokratie ist überfordert von der Not – aber diese Menschen brauchen als erstes Zuwendung in vielerlei Hinsicht:

Ein offenes Herz zum Trost für ihre Traumatisierung; die Wärme und die Zeit, sich dem Einzelnen und seinem Schicksal zuzuwenden; mit ihnen Sprache, Lesen und Schreiben lernen; spielen – einfach alles, was für uns selbstverständlich ist – aber so vielen auf der Welt fehlt.

Mit dem Mitgefühl brauchen diese Menschen irgendwann die Befähigung – das Empowering –, um neue Perspektiven für sich und ihre Heimat zu entwickeln; sonst gibt es keinen Weg zurück. All das wird von uns erwartet; die Not steht vor unseren Häusern und ruft nach unserer Verbundenheit und Fürsorge.

Die Einheit dieser Welt wird zur persönlichen, praktischen Herausforderung: Sie ist nicht mehr nur ein schöner Gedanke aus spirituellen Büchern. Und ich finde, das ist gut so – das ist eine hilfreiche Wachstumsaufgabe für unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen von uns.

Daher möchten wir mithelfen, diese Herausforderung zu meistern. Anregungen dazu (v. a. für Münchner) siehe Beitrag auf unserer Homepage.

Zu unserer Weihnachtsfeier bitten wir, ein Weihnachtspäckchen für die Flüchtlinge mitzubringen – sie werden am 20.12. bei einer Weihnachtsfeier für alle Flüchtlinge der Bayernkaserne und St. Veitstraße verschenkt.
Bitte haltet Euch bei den Geschenken genau an folgenden Hinweis der Zuständigen, es ist wichtig, dass jeder Flüchtling das gleiche Geschenk erhält:

  • Paket für Kinder:
    Bub: Ball plus Nikolaus,
    Mädchen: Malheft u. Malstifte plus Nikolaus
  • Paket für Erwachsene: Duschbad, Shampoo und Deo plus Nikolaus

Bitte in Weihnachtspapier verpacken und bzgl. Empfänger kennzeichnen (Junge/Mädchen/Erwachsener).
Vielen Dank.

Ich wünsche allen eine klare und verbundene Herbstzeit.


 

EMPOWERING NEWS:

Inhalt:

  1. Einladung zu unserer Weihnachtsfeier am 15. Dezember
  2. Arbeitsgruppe Heilen: „Wie heil bleiben und wie helfen in diesen Zeiten?“
  3. Arbeitsgruppe Achtsamkeit: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“
  4. Einladung zu unserem Empowering Tag am 1. Februar 2015
  5. Einladung zum Abendkurs mit Sepp Viebeck am 30. Januar 2015
  6. Termine

Einladung zu unserer Weihnachtsfeier / Feier des Lichts am 15. Dezember

Wir wollen die neue Zeit des offenen Herzens, des Friedens, der Verbindung, Heilung und Erfahrung von Einheit in uns wahrnehmen, stärken und feiern.

Mit einem Abendprogramm:

  • Einführung und Begrüßung
  • Verschiedene Beiträge von Vereinsmitgliedern
  • Einladung und Programm Empowering Day am 1. Februar 2015
  • Hinweise auf unsere Veranstaltung am 26. April 2015
  • Geschenke für die Flüchtlinge

und dann ab ca 20.30 Uhr: Weihnachtsfeier und Austausch

Ort: Kulturzentrum 2411, Mü- Hasenbergl, Blodigstraße 4 (Ecke Dülferstr.), 3. Stock (direkt am hinteren Aufgang U2-Halt Hasenbergl)

Termin: 15. Dezember 2012, Beginn 19:00 Uhr

Bitte an Anmeldung denken: bitte bis 11. Dez. 2014 per Email

P.S.: Wir bitten um kulinarische Beiträge für das Buffet

nach oben


(Autor: Christa Linsert)

Christa

Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen

Wie heil bleiben und wie helfen in diesen Zeiten?

Eine sich öffnende „Armutsschere“ im eigenen Land, humanitäre Katastrophen, Kriege, „Krisen“ in vielen Ländern und bis dicht vor unsere Haustür, dazu unter der Hand die Übergriffspläne auf unsere demokratische Selbstbestimmung von Seiten der internationalen Wirtschaftslobby: Da fühlen wir leicht auch unsere eigene innere Stärke bedroht, fühlen uns ohnmächtig oder ohnmächtig wütend.

Wie also heil bleiben, entscheidungsfähig, handlungsfähig, jetzt wo es am wichtigsten ist? Nicht selbst von der Angst oder der Wut verschluckt werden und so die Probleme verschärfen?

Wenn es Zeiten gibt, in denen Achtsamkeit wichtiger ist als in anderen, dann ist dies jetzt so.

  • Achtsam im Umgang mit uns selbst: Wie bewahre ich meine Handlungsfreiheit, behalte den Zugang zur inneren Kraftquelle?
  • Achtsam im Umgang mit den Anderen. Damit ich sehe und helfe, wo Not ist, und menschlich bleibe in meinen Urteilen, so klar sie auch sein müssen.

Stärken wir also auf jeden Fall unseren inneren und gemeinsamen Zusammenhalt. Übernehmen wir – vielleicht noch mehr? – die Verantwortung für uns und unsere Wirkung auf das Ganze. Suchen wir eine sichere Basis für dieses Bemühen, auch in unserer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.
Damit wir nicht selbst Teil des Problems werden, sondern spüren, auf welche Weise wir heilsam tätig sein können.
Neue Teilnehmer sind wie immer herzlich willkommen!

Nächste Termine:
26. November 2014
14. Januar 2015

Anmeldung bitte per E-Mail bei Christa Linsert oder Tel. 089 2722368.

nach oben


(Autor: Richard Maurer)

Richard

Achtsamkeit oder „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“

Weniger Stress, mehr Zufriedenheit, mehr Freude und Erfüllung, Verbundenheitsgefühl mit anderen – das wünschen sich viele von uns in ihrem Leben. Durch Achtsamkeitstraining kann man die Bedingungen dafür schaffen.

Achtsamkeit bedeutet, sich dessen bewusst zu werden, was im gegenwärtigen Moment geschieht. Sie wird durch die Kultivierung einer inneren Haltung unterstützt, die so weit wie möglich frei ist von Wertung und Beurteilung und die mit Freundlichkeit und Offenheit unsere eigene Erfahrung wahrnimmt. In der Achtsamkeitspraxis öffnen wir uns bewusst unseren Gefühlen, Körperempfindungen, Gedanken, Reaktionen und Sinneseindrücken.

Es soll nicht etwas verändert oder erzeugt werden, sondern das, was ist, mit Wachheit, Neugier und Präsenz wahrgenommen werden. Achtsamkeit heißt, in unserem Leben ganz wach zu sein, jeden Moment in all seiner Lebendigkeit, seinen Freuden und Sorgen so zu erfahren, wie er ist.

Wenn wir im Augenblick ruhen, sind wir zugleich in unserem Körper zu Hause und bekämpfen uns nicht, noch treiben wir uns an oder lehnen uns ab.

Achtsamkeit praktizieren heißt, unseren Geist mit einer gewissen Unberührtheit zu beobachten, die nicht mit kalter Distanz gleichzusetzen ist. Sondern mit der Bereitschaft, alles da sein zu lassen und wahrzunehmen, was kommt und geht.

Wir treffen uns wieder am Montag, 1. Dezember, um 19 Uhr.

Neuanmeldungen bitte per E-Mail an Richard Maurer. Der Ort hängt von der Teilnehmerzahl ab und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

nach oben


Einladung zum Empowering Day am 1. Februar 2015

Sicher haben wir seit unserer Vereinsgründung schon viel in Bewegung setzen dürfen – aber wir wollen uns auch fragen: ist da noch mehr drin…??
Unser Programm:

  • Beiträge von Mitgliedern
  • Aufstellung für den Empowering Circle mit Anita
  • Weitere Programmpunkte sind noch in Planung
  • Abschlussritual

Ort: Kulturzentrum 2411, Mü- Hasenbergl, Blodigstraße 4 (Ecke Dülferstr.), 3. Stock (direkt am hinteren Aufgang U2-Halt Hasenbergl)

Termin: 1. Februar 2015, Beginn 14:00 Uhr

nach oben


(Autor: Christa Linsert)

Christa

Einladung zum Abendkurs mit Sepp Viebeck am Freitag, 30. Januar 2015

Vom Gesundheitsforscher und -Coach Josef Viebeck, der auf Einladung des Empowering Circle schon zweimal in München Vorträge gehalten hat (zuletzt mit Vorstellung seines Buchs „Der Gesundheitscoach – Was man für eine erfolgreiche Gesundheitsvorsorge wissen muss) habt Ihr, liebe Leser, – glaube ich – alle schon gehört.

Sein Credo „Jeder kann es lernen!“ bezieht sich auf all seine „Techniken“, die er in Jahrzehnten der Forschung entwickelt und an den Erfolgen damit verfiziert hat.

Das beginnt bei der Feststellung, ob mein Schlafplatz mir nachts Kraft raubt und mich langfristig krank macht, und erstreckt sich bis zur Entwicklung von Zahlen, die meiner Gesundung dienen.

Seit langem gibt Sepp in seinen Landshuter Seminaren seinen jeweiligen Erkenntnisstand weiter.

Jetzt ist er bereit, auch in München zu lehren.
Zumindest in „abgespeckter“ Form, sozusagen als Schnupperkurs: In einem Kompakt-Seminar, am Freitag, den 30. Januar 2015, voraussichtlich ab 18 Uhr.

Achtung: Anmeldung bitte möglichst bald per E-Mail bei Christa Linsert

nach oben


EMPOWERING TERMINE:

05.11.2014 Jour Fixe November
26.11.2014 Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen
01.12.2014 Arbeitsgruppe Achtsamkeit
02.12.2014 Jour Fixe Dez. 2014
15.12.2014 Weihnachtsfeier
14.01.2015 Arbeitsgruppe Gemeinsam Heilen
25.01.2015 Empowering-Tag
30.01.2015 Veranstaltung mit Sepp Viebeck (geplant)

nach oben


Ihr Newsletter Team