Empowering News

Unter „Empowering News“ finden sich die Beiträge, die (auch als Blog bezeichnet) von Mitgliedern unseres Kreises verfasst werden, um Informationen weiterzugeben.
Die „News“ mögen allen dienen, die dazu beitragen wollen, ein partnerschaftliches und erfülltes Leben in gegenseitiger Verantwortung und Liebe zu ermöglichen.

Besuch bei „bella martha“ – „GEMEINWOHL-ÖKONOMIE – Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft“

Geschrieben von Peter Braun am in Empowering News, Erfüllt Leben

Am Dienstag, dem 16.05. waren wir zu viert vom Empowering-Circle beim ‚jour fixe‘ im „bella martha kunsthaus“ in Marthashofen, wo dieses mal Christian Felber zum Thema „GEMEINWOHL-ÖKONOMIE – Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft“ eingeladen war. André hatte ein ‚Stattauto‘ organisiert und so war es auch noch ein gemeinsamer Ausflug. Marthashofen ist eine schöne Location, es hat uns dort gut gefallen.
Nun zum eigentlichen Thema:
Christian Felber hat in seinem knapp 2 stündigen Vortrag die Gemeinwohl-Ökonomie vorgestellt.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Entwurf einer System-Alternative, nach kapitalistischer Marktwirtschaft und zentraler Planwirtschaft, und dieser ist nicht statisch, sondern als demokratischer Prozess angelegt und als solcher lebendig, flexibel und anpassbar.
Er begann mit dem aktuelle Stand bereits erreichter Ziele der Bewegung, zum zu zeigen, dass es sich nicht um Träumereien handelt, sondern dass die Vision lebt und vielfach bereits in der Umsetzung ist.
Weltweit bekennen sich über 2.200 Unternehmen / Institutionen zum Gemeinwohl-Ziel und mehr als 400 haben bereits eine Gemeinwohl-Bilanz erarbeitet (Blumenthal ist eine davon). In 25 regionalen Vereinen wird die Gemeinwohlökonomie als Vereinszweck vorangetrieben.
In Bayern wird das von „Gemeinwohl Ökonomie Bayern e.V.“  gebündelt, dort sind aktuell 6 Regionalgruppen aktiv (Kelheim Abensberg, Landshut, Mangfalltal, Nürnberg, Südostbayern, Weilheim).

Dann erfuhren wir, dass rund 90% der Bevölkerung in Deutschland und Österreich mit der wirtschaftlichen Situation und Entwicklungen unzufrieden sind und der Aussage „Wir brauchen ein anderes Wirtschaftsmodell“ zustimmen. Diese Umfragezahlen stammen von Organisationen, die nicht im Verdacht stehen, Systemveränderer zu sein, z.b. die Bertelsmannstiftung.
Woher kommt diese Unzufriedenheit?
Weil wir in einer Krisenzeit leben. Wir erleben vielfältige Krisen, in Finanzen, Umwelt, Bildung und nicht zuletzt auch eine Sinn-Krise, die die Menschen nach Alternativen suchen lässt.

Dann erläuterte Christian Felber, wie sich unser Wirtschaftssystem entwickelt hat, und dass das, was wir als Ökonomie bezeichnen, nach der klassischen Definition von Aristoteles eigentlich eine „Krematistik“ ist.
Der wesentliche Unterschied ist, dass Ökonomie eine Form des Haushaltens ist, in der Geld als ein Mittel zum Zweck dient, in der Krematistik ist Geld der Zweck.
In den Verfassungen vieler Länder ist dieser Grundsatz noch verankert, z.B. in der Bayerischen Verfassung Artikel 151. (1) „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl“, im deutschen Grundgesetz Art. 14 Abs. 2 „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“
In der Verfassung der USA steht die Absicht, das allgemeine Wohl zu fördern („promote the general Welfare“) als wesentliches Ziel bereits in der Präambel.

In den letzten Jahren / Jahrzehnten hat sich das gewandelt. Es wird nicht mehr gewirtschaftet, um menschliche Ziele wie Wohnen, Essen, ein menschenwürdiges Umfeld, Gesundheit, Bildung, Kultur usw. zu erreichen, sondern die Geldvermehrung ist zum Selbstzweck geworden. Die eigentlichen Ziele sind dem nachrangig, werden auf dem Altar des Profits geopfert.
Die Auswirkungen erleben wir drastisch.
Passend dazu wird der „Erfolg“ des Wirtschaftens nicht in Ziel-Erreichung bewertet, ob Ziele wie Menschenwürde, Gleichberechtigung, nachhaltiger Umgang mit der Umwelt, Enkeltauglichkeit, Abschaffung von Kinderarbeit, Hunger und Ausbeutung etc. erreicht werden.
Nein, der „Erfolg“ wird in „Geldvermehrung“ gemessen, als Brutto-Inlands-Produkt (BIP).
Die Gemeinwohl Ökonomie schlägt vor, diese völlige Pervertierung (das Mittel zum Ziel zu machen) wieder umzudrehen und eine Gemeinwohl-Bilanz einzuführen, die die Erreichung von vorher demokratisch festgelegten Zielen bewertet (hier gibt es real existierende Beispiele, z.B. mit dem Glücksindex in Bhutan).
Und in der Folge dann Unternehmen und Einrichtungen zu fördern und zu unterstützen (Steuererleichterungen, Subventionen), die in Bezug auf das Gemeinwohl gut wirtschaften und andere, die eher auf Kosten des Gemeinwohls leben, mit höheren Steuern zu belegen.
Auch hier gibt es praktische Beispiele (z.B. die Kfz-Steuer berücksichtigt Abgaswerte).

Ganz wichtig ist Christian Felber, dass in unserer Demokratie das Volk, also wir, der Souverän ist. Die Regierung ist ein ausführendes Organ.
Allerdings ist es in der Praxis häufig so, dass die Regierung nicht unbedingt das umsetzt, was das Volk sich wünscht.
Z.B. sind bei einer Umfrage, ob das Primat des BIP abgelöst werden sollte, z.B. durch ein „Gemeinwohl-Produkt (GWP)“, nur 18% für „BIP beibehalten“, 68% für „ablösen durch etwas anderes“.

Und solange viele Menschen glauben, dass man „halt eh nichts ändern kann“, wird sich auch nichts ändern, jedenfalls nicht zum Besseren.

Nach dem Vortrag war noch Zeit für Fragen, eine der Fragen war, was der Einzelne machen kann.
Da gibt es viele Möglichkeiten.
Wesentlich ist, was zu tun, anzufangen.
Sich bewusst sein, dass wir dem was ist nicht ohnmächtig gegenüber stehen, sondern aktiv gestalten können.
Über diese Themen im Freundeskreis reden, Bewußtsein schaffen.
Sich informieren und anfangen, wo möglich, gemeinwohl-orientierten Angeboten den Vorzug zu geben.

Damit die Entwicklung in eine Richtung geht, wo die Grundwerte des Wirtschaftens wieder mit den Grundwerten der Menschen / der Menschlichkeit übereinstimmen.

Uns hat die Veranstaltung beflügelt, uns weiter mit der Thematik zu beschäftigen und mit Begeisterung unsere eigene Veranstaltung im Herbst vorzubereiten.
Wir freuen uns schon, dort mehr darüber zu erfahren, wie aus Christian Felbers Sicht das Wirtschaften in einer Gemeinwohlökonomie mit dem „geistigen“ Thema „Spiritualität“ zusammenhängt. *)


Weiterführende Links:

Christian Felber: www.christian-felber.at
Gemeinwohl-Ökonomie: www.ecogood.org
Projekt Bank für Gemeinwohl: www.mitgruenden.at

Wer (privat) richtig tief einsteigen will in die Gemeinwohlbilanz: Es gibt die „Gemeinwohl-Bilanz für Einzelpersonen und familiäre Gemeinschaften„, sie befindet sich in der Experimentier-Phase. Dort findet man weiterführende Links auf das Handbuch, ca 20 Seiten, die Matrix (die Messgrößen) und auch eine App.


*) Nachtrag:
Hier der Klappentext von Christian Felbers „persönlichem“ Buch zum Thema „Die innere Stimme – Wie Spiritualität, Freiheit und Gemeinwohl zusammenhängen“:

Der Sinn für das Gemeinwohl ist neu zu entfachen. Er ist der Jagd nach Profit und persönlichem Vorteil auf Kosten der Natur der Gesellschaft entgegenzusetzen. Nur mit einem Sinn für die Vorfahrt von Ökologie, Sozialität und Solidarität gibt es ein wirkliches Überleben des Lebens.

Christian Felber ist einer der führenden Köpfe der Gemeinwohl-Ökonomie, Mitgründer von Attac Österreich und der Bank für Gemeinwohl. In diesem persönlichen Buch zeigt er, aus welchen spirituellen Wurzeln sein Gemeinwohldenken und -handeln entspringt. Und wie sich eine spirituelle Orientierung in einem wirtschaftlichen Denken und Handeln konkretisiert, dem es um Gemeinschaftswerte geht.

(c) Publik-Forum Verlagsgesellschaft mbH www.publik-Forum.de    ISBN 978-3880952836

Newsletter Mai 2017 versendet

Geschrieben von Peter Braun am in Empowering News

Unser Newsletter vom Mai 2017 beginnt mit Gedanken zu „Was tun in bewegten Zeiten?“, beschäftigt sich mit „ein gutes Leben“ und „Übungen gegen Angst und das Gefühl von Bedrohung“ und Initiativen für gemeinsame Erfahrungen. Außerdem berichten wir aus unserem Vereinsleben und – GANZ WICHTIG – wie wir uns auf unsere Veranstaltung im Herbst vorbereiten. Die wird sich mit der Thematik „Spiritualität und Gemeinwohl“ beschäftigen. Hier gehts zum aktuellen Newsletter

Kunst & Kultur – Hinweise

Geschrieben von IngridGardill am in Empowering News, Kunst und Kultur

Aktuelle Hinweise von der GRUPPE KUNST UND KULTUR, offen für alle Interessenten! 

1. Hinweis und Einladung:  Kunst-Aktion und neuer Film über J. Beuys in der PIN am 7. und 13. Mai 2017

2. Hinweis und Einladung: ARTMUC Messe für zeitgenössische Kunst 25.05. bis 28.05.2017

Möglichkeit zum gemeinsamen Rundgang am Samstag, 27.05.2017 um 17 Uhr , um Anmeldung bzw. Interessensbekundung wird gebeten.

Treffpunkt am Stand „Internationale Kunst Heute“ (Halle B, direkt gegenüber dem Treppenabgang)

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag 12:00 – 20:00 Uhr, Sonntag 12:00 – 18:00 Uhr. Einlassstopp 45 min vor Ende der Öffnungszeiten.

Eintritt 12 EUR, Studenten 10 EUR (nur am Fr 26.05. gegen Vorlage eines gültigen Studentenausweises), Dauerkarte (4-Tagesticket) 17 EUR, Kinder unter 16 Jahren frei.

Praterinsel 3 – 4, 80538 München, Eingang über den Haupteingang der Praterinsel. S-Bahn Haltestelle Isartor, Tram 18 & 19 Haltestelle Maxmonument

Christan Felber GEMEINWOHL-ÖKONOMIE – Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Geschrieben von Peter Braun am in Empowering News

Eine Veranstaltung am Dienstag, 16. Mai 2017 um 19:00 im „bella martha kunsthaus“ in Grafrath.

Aus der Einladung:

Christian Felber ist Buchautor, Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie Initiator der „Gemeinwohl-Ökonomie“ und des Projekts „Bank für Gemeinwohl“. In seinem Vortrag wird er die ethischen Grundzüge der Gemeinwohl-Ökonomie vorstellen und über erste Erfahrungen mit diesem „Wirtschaftsmodell mit Zukunft“ berichten, das den Werte-Widerspruch zwischen Markt und Gesellschaft durch die Umschreibung der Systemspielregeln auflöst.

Das ist genau das Thema, mit dem wir uns derzeit beschäftigen / das uns beschäftigt in der Vorbereitung unserer eigenen Veranstaltung im Herbst.

Unser Ansatz ist „Spiritualität und Gemeinwohl“, inspiriert von Christian Felbers Buch „Die innere Stimme“.

Wir können nur empfehlen, sich die Gelegenheit nicht entgehen zu lassen, den Visionär und beseelten Redner Christian Felber ‚live‘ zu erleben, wenn er hier in der Nähe ist.

Mehr Infos zu

Christian Felber: www.christian-felber.at;
Gemeinwohl-Ökonomie: www.ecogood.org;
Projekt Bank für Gemeinwohl: www.mitgruenden.at

Hier der Link zum Veranstaltungsplakat mit mehr Details (Adresse, Eintritt).

Anmeldung ist erforderlich (wegen der verfügbaren Plätze)

Unkostenbeitrag: 15 Euro | 10 Euro ermäßigt (Senioren und Studenten)

Kartenvorverkauf unter Tel.: 08144 998549 oder E-Mail: info@marthashofen.de  Abholung an der Abendkasse
Konto Kunstzeit-Haus: IBAN: DE 11701 633 700 100 2391 00

Mitfahrgelegenheit

Es besteht die Möglichkeit einer gemeinschaftlichen Hin- und Rückfahrt mit PKW bis 9-Sitzer Bus je nach Anzahl Mitfahrer und zentralem Treffpunkt nach Vereinbarung. Info und Anmeldung bei andre@empowering-circle.org oder hier.

Frohe Ostern

Geschrieben von Christoph am in Empowering News

Liebe FreundeInnen und InteressentenInnen,

Ostern ist das Symbol für den Tag der Befreiung – bei den Juden war es die Befreiung von der Knechtschaft des Pharao und bei den Christen der Sieg des Lichts und der Liebe über Dunkelheit, Tod und Verlust. In der Natur ist es der Sieg des neuen Lebens und der Schöpferkraft! Das Ergebnis ist: Fülle, Ernte und Nahrung für Leib und Seele.

Diese Woche waren wir auf der Palliativstation einer großen Münchner Klinik, um uns von einer 46-jährigen Frau zu verabschieden, die in den nächsten Tagen an Hirntumor sterben wird. Sie hat, auf sich allein gestellt, für Versorgung und Ausbildung ihrer Töchter viele Jahre von morgens bis abends „niedere“ Arbeiten verrichtet, alle Lasten, Sorgen und Nöte des Lebens allein getragen. Jetzt, wo die Kinder eine Perspektive haben und Zeit für sie selbst da sein könnte, geht ihr Leben zu Ende.

Wo ist da Befreiung oder gar der Sieg des Lichts, wo ist Ostern?

Der Zugang liegt vielleicht darin, dass es Licht, Liebe oder Befreiung nur in diesem Augenblick gibt. Darin, wie wir diesem Augenblick begegnen – und nicht darin, was im Leben geschehen ist oder noch geschehen wird:

Nicht in der Geschichte unseres Lebens, der Story, sondern im Kontakt mit dem Wunder jeden Augenblicks. Das Licht, das ich in diesem Augenblick in mir und um mich herum wahrnehmen kann, das ist die Befreiung. Das ist mein Ostern, meine Auferstehung.

  • in der Wahrnehmung der Qualität dieses Tages – des einmaligen Ablaufs und der „zufälligen“ Begebenheiten und Überraschungen,
  • mit dem unschuldigen inneren Blick, mit dem ich das Wunder jeder Begegnung mit jedem Lebewesen erfassen kann,
  • in der Tiefe, in der ich das Wesen der Menschen sehen und in dieser Wahrheit des Anderen verweilen kann – selbst dann, wenn er sich „schwierig“ verhält,
  • in der befähigenden Perspektive, die ich für mich und andere in jeder Lebenssituation erkennen kann.

Und dann kann die Liebe entstehen und gespürt werden – sie kommt aus der Verbindung, der Begegnung mit dem Licht, das ich selbst sehen kann und damit auch bin.

Und so ging es auch uns im Krankenzimmer. Als die Kinder einmal aus dem Raum waren und die Patientin nicht mehr für sie stark sein musste, kam zunächst die Trauer hoch und dann dieser wunderbare Augenblick der Begegnung mit der Liebe, den sie dann so sehr genießen konnte und den sie im Leben so vermisst hatte – er war in der Arbeit und Last des Lebens verloren gegangen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen und Euren Familien frohe Ostern!

Christoph und Maria

Empowering-Circle e.V. Informationen (Stammtisch, Empowering-Day, Jakobsweg, …)

Geschrieben von Peter Braun am in Empowering News

Info-Email vom 03.04.2017 mit Bericht vom Empowering-Day!

Liebe Mitglieder und Freunde/innen des Empowering-Circle,

morgen / heute – je nachdem wann Ihr diese Email lest – (Dienstag, 04.04.) findet um 19:00 Uhr unser monatlicher Stammtisch „Austausch und Inspiration“ (Thema diesmal „Gemeinwohlökonomie“) statt. Wie immer im „Stefans Restaurant“ Nähe Hauptbahnhof.
Am Wochenende dann für alle, die Lust am achtsamen Gehen haben, die erste Etappe vom Münchner Jakobsweg (initiiert und angeleitet von Richard).

Hier der Bericht von unserem gestrigen Empowering-Day (02.04.2017)

Trotz des herrlichen Frühlings-Sonntags-Wetters trafen sich doch eine ganze Menge Mitglieder, bekannte und einige neue FreundInnen im Saal des Kulturhauses 2411 zu unserem Empowering Day.
Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, es war eine sehr inspirierende und geglückte Veranstaltung.

Schon die einleitende Meditation von Richard hat uns eine schöne Richtung vorgegeben, ein „Ja zum Leben“.
Sandra Pfaller hat es bestens verstanden, mit den Methoden der IKYA Meditation auf Ziele und Themen unseres Treffens einzugehen und diese zu stärken. Es waren spannende 45 Minuten, in denen jeder seine Lebens-Energie wecken und spüren konnte.

So gingen wir perfekt eingestimmt „an die Arbeit“ und haben in der Runde geschaut, wo jeder Einzelne steht und wo er hin will.
Unter dem Aspekt, wie unser Kreis da unterstützend beitragen kann und vielleicht andere oder alle dabei wachsen und gewinnen.
Es war schön zu erleben, dass so viele so mutig waren, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu zeigen und alle offen aufeinander zugingen.
Eigentlich hat sich das meiste unter den zwei Kategorien „Gemeinschaft & Verbindung“ und „Lebendigkeit & Lebensfreude“ einordnen lassen, plus ein bisschen „Gesundheit und Bewegung“.
Bei der Zusammenfassung und Auswertung haben wir gemerkt, dass das alles eigentlich perfekt zu dem passt, was wir sowieso in den Arbeitsgruppen bisher schon gemacht haben.
Regelmäßig treffen wir uns zu „Austausch und Inspiration“ und tagen unsere Arbeitsgruppen zu „Gemeinsam Heilen“, „Achtsamkeit“ und „Coaching“.
Unregelmäßig fanden auch schon bisher Treffen zum Spielen oder Wandern, zu „Kunst und Kultur“ und „Kulinarik“ statt – das werden wir wieder stärken.
Marion Nebbe hat angeboten, mit uns einen Workshop für „Wertschätzende Kommunikation“ durchzuführen.

Um auch unabhängig von den „offiziellen“ Terminen einen Austausch zu ermöglichen, wurde eine „Kommunikationsliste“ erstellt, auf der wer wollte seine Kontaktdaten und Interessen eingetragen hat. Diese Liste wird dann unter den Interessenten verteilt werden, so dass jeder spontan und flexibel auf andere mit gleichen Interessen zugehen und was ausmachen kann.
Wer am Sonntag nicht dabei war, aber auf diese Liste will, der kann sich noch bei Peter melden und eintragen lassen.

Im letzten Abschnitt ging es dann um unsere diesjährige Veranstaltung, die im Kontext „Spiritualität und Gemeinwohl“ stattfinden soll, Arbeitstitel „Wie gelingt ein gut gelebtes Leben“.
Der Vorstand hatte im Vorfeld schon viel recherchiert und brachte den Vorschlag ein, Christian Felber als Redner einzuladen, nachdem Ingrid und Peter diesen am Vortag bei einem Workshop in Schloss Blumental persönlich getroffen hatten.
Der Vorschlag fand breite Zustimmung und der Vorstand wurde beauftragt, die Veranstaltungspläne zu konkretisieren.

Zum Schluss gab es noch eine kleine Herausforderung: eine Übung zur Körperkoordination, welche (wieder mal) zeigte: „gemeinsam geht es besser“.
Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung, die uns als Gruppe verbunden und gestärkt hat.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei den kommenden Terminen!

Mit herzlichen Grüßen
Peter für das Vorstandsteam

Unsere Termine und Treffen im April:

weitere Termine auf der Homepage.

P.S.
Für die ‚Techniker‘ noch folgende Information: in den Termindetails auf der Homepage findet sich jeweils ein kleiner Link mit „iCal“ – der kann benutzt werden, um den Termin auf dem Smartphone in den eigenen Kalender zu übernehmen. Möglicherweise wird das aber nicht von allen Systemen unterstützt.

Veranstaltungshinweis: Vom radikalen Islamismus in die Freiheit – jetzt 10. Mai!

Geschrieben von IngridGardill am in Empowering News

Aktueller Hinweis: Neuer Termin ist jetzt der 10. Mai um 19:00 in München, Lost Weekend, Schellingstraße 3.

Aktueller Hinweis: Die geplanten Vorträge mit Amir Nasr finden leider nicht statt:

Leider müssen die geplanten Veranstaltungen mit Amir Nasr u.a. am  15. Feb. im Eine Welt Haus München abgesagt werden.

Amir Nasr hat die nötigen Reisedokumente von den kanadischen Behörden nicht rechtzeitig erhalten und kann nicht nach D einreisen.

Die Veranstaltungen werden evtl. im Mai nachgeholt.

Aktuelle Infos immer auf:  http://www.amirahmadnasr.com/de/


Hinweis auf die Veranstaltung Mein Isl@m. Vom radikalen Islamismus in die Freiheit
am Mittwoch, 10.05.17, 19.00 Uhr im Lost Weekend, Schellingstraße 3, München. Eintritt frei

Amir Ahmad Nasr wurde im Sudan geboren und wuchs in Katar und Malaysia auf. Früh kam er mit dem radikalen Islamismus in Kontakt und konnte sich erst in einem langen Prozess der inneren Transformation daraus lösen. Seine Rettung waren das Internet, die neuen Medien und ein Netzwerk junger Aktivisten, die ihre eigene Tradition hinterfragten und schließlich zur Kraft hinter dem Arabischen Frühling wurden. In seiner Autobiografie „Mein Isl@m“ reflektiert er diese Entwicklung. Gleichzeitig eröffnet seine Geschichte den Blick auf eine ganze Generation junger Muslime, die sich mithilfe moderner Technologie an engen fundamentalistischen Strukturen vorbei ihren ganz eigenen Weg suchen.

Amir Ahmad Nasr, Blogger und Autor von Mein Isl@m

Einführung und Übersetzung: Mike Kauschke

Termin: Mittwoch, 15.02.17, 19.30 Uhr  10.05.17, 19:00 Uhr

Ort: Eine Welt Haus, Schwanthalerstr. 80 Lost Weekend, Schellingstraße 3, München

Eintritt frei

Übersetzung und Moderation: Mike Kauschke, Journalist und Übersetzer

Eine Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München.

Info: www.amirahmadnasr.com/de/

mein.islam@j-kamphausen.de

www.facebook.com/events/239239969851813/

Anmeldung: info@petra-kelly-stiftung.de

Austausch und Inspiration

Geschrieben von IngridGardill am in Empowering News, Erfüllt Leben

Das Vorstandsteam hat sich zu einer „Klausur“ getroffen und Gedanken gemacht über Zielsetzung und Ausrichtung oder neudeutsch „vision and mission“ des Empowering Circle.

Wir glauben, dass ein grundsätzliches Element unseres Wirkens in der Verbindung der Menschen liegt.

Der Empowering Circle lebt ganz wesentlich durch die Gruppenarbeit und unsere Treffen.

Potentialentfaltung funktioniert am besten in der Gemeinschaft.

Eine Folge davon ist, dass wir unserer monatlichen Gesprächsrunde („Stammtisch“) einen neuen Namen und eine neue Ausrichtung geben. Wir treffen uns weiterhin bei „Speis und Trank“, aber fänden es spannend, wenn in den Runden unter dem Motto „Austausch und Inspiration“ mehr Inhalte zur Sprache kommen, die jeden einzeln gerade bewegen, z.B.:

  • Womit bin ich in letzter Zeit in Berührung gekommen, was mich bewegt oder inspiriert hat?(Austausch von Hinweisen zu Büchern, Filmen, Vorträgen, Workshops, Videos usw.)
  • Wo stehe ich gerade und bräuchte die Unterstützung oder einen kleinen Impuls von den anderen?
  • Was nehme ich mir vor und möchte dem durch das Kommunizieren Nachdruck und Gestalt verleihen?

Das sind nur einige von vielen Themen und Möglichkeiten, die wir als Gruppe aufgreifen können und die uns offen stehen. Bringt gerne eure Vorschläge ein. Wenn sich dabei bestimmte Themengruppen als besonders spannend erweisen, könnte man sie über einen längeren Zeitraum weiter verfolgen und auch Arbeitsgruppen entwickeln.

Dann haben wir überlegt, ob wir die nächste große Veranstaltung in Richtung “Lebendigkeit“ / bzw. „Sein und Teilen“, gemäß dem neuen Buch von Andreas Weber aufgreifen und das Gebiet des Gemeinwohls mit einbinden, das gerade viel diskutiert wird. Oder auch das „bedingungslose Grundeinkommen“. Auch hier könnte man in den Runden weiterüberlegen, was wir wollen und was sinnvoll ist.
Denn schließlich sollen wir alle etwas davon haben und die Veranstaltung soll jeden von uns stärken, motivieren und neue Impulse geben auf unserem Weg. Schließlich verstehen wir uns als Netzwerk für persönliches und gesellschaftliches Wachstum.

Unsere Gruppen und alle Veranstaltungen mögen zu einem „erfüllten Leben“ beitragen. Und wir wünschen uns, dass es immer wieder neben den regelmäßigen Treffen auch „spontane“ gibt, die jemand speziell vorbereitet und damit seine Fähigkeiten und Talente Anderen weitergibt und dabei sich selbst weiterentwickeln kann.

Gesegnete und frohe Weihnachten und ein erfüllendes neues Jahr 2017

Geschrieben von Christoph am in Empowering News

Liebe FreundInnen und Empowering-Circle-InteressentInnen,

In diesen Tagen vor dem Weihnachtsfest, dem Fest der Geburt des neuen Lichts, des Friedens und der Liebe schockiert uns die Gewalt der Dunkelheit: Vor allem der grausame, alles Leben erbarmungslos vernichtende Bombenkrieg in Aleppo, aber auch der Anschlag in Berlin, getrieben von tiefer Schuld und (Selbst)hass.

Was ist unsere Antwort zu Weihnachten? Christus ist ja für alle, die sich in Dunkelheit fühlen geboren, um ihnen die Perspektive des Lichts zu schenken!

In der unten stehenden Meditation von Thich Nhat Hanh hören wir von dem neu geborenen Kind in der Lotusblüte, das mit einem einzigen Tropfen von Mitgefühl aus seinem offenen, unschuldigen Herzen alles Leid verwandelt

Es geht also zunächst darum, unser Herz für dieses Christuskind des Mitgefühls in uns zu öffnen, den Tropfen zu spüren und ihn an alle Betroffenen auszugießen – die unschuldigen Opfer und die Täter, die in der Höhle von Schuld, wildem Hass und unbändiger Wut gefesselt sind; auch in unser eigenes Herz und das der vielen weltweit, das vielleicht von Angst, Ohnmacht und veständlicher Wut über diese Grausamkeit tief getroffen sein kann.

Dann geht es darum, die tiefere Dimension hinter dem Körper zu sehen: auf das Licht in jedem, das durch keinen Angriff auf sich selbst oder andere jemals zerstört werden kann – diese Macht haben wir Menschen zum Glück nicht! In der Wahrheit dieses Lichts sind wir alle in Eins verbunden und von diesem Punkt aus, kann der Frieden hergestellt werden und Heilung geschehen.

Das Leid vieler Menschen kann darüber hinaus auch zu einer Vertiefung unseres eigenen Weihnachtsfestes auffordern: das „Eiapopeia – Weihnachten“ unserer unerfüllten Kindheitsträume hinter uns zu lassen und tiefer zu gehen: Mitgefühl und  Licht in die dunklen Stellen unseres Lebens zu bringen, die jeder von uns kennt. Sind wir nicht selbst das Licht der Welt, auf das die Menschen um uns warten?

Vielleicht gibt es auch in unseren Beziehungen und Familien ungeklärte, verdunkelte Stellen, die unsere Bereitschaft zum neuen Verstehen, Mitfühlen und Loslassen der eigenen Verletztheit erfordern. Und: was wäre für sie das Licht, das Du bringen kannst?

Für unser eigenes Leben kann das neue Licht bedeuten: Kontrolle und Angst hinter uns zu lassen, Lebensfreude und Liebe mehr zu erlauben und die Schönheit unseres Lebens in Dankbarkeit anzunehmen und zu feiern.

In diesem Sinne ein besinnliches und frohes Weihnachten

Christoph und Maria


(Video: https://www.youtube.com/watch?v=ja20ib2PljI )

Thich Nhat Hanh
Möge der Klang dieser Glocke
den Kosmos tief durchdringen.
Selbst an den dunkelsten Flecken
können lebende Wesen ihn klar hören,
so dass alles Leid sich in Ihnen auflöst,
Verständnis Ihr Herzen erfüllt
und sie den Weg von Leid und Tod überwinden.
Die universelle Dharma Tür ist schon geöffnet –
das Rauschen der ansteigenden Flut klingt klar im Ohr.
Das Wunder geschieht:
ein wunderbares Kind
erscheint im Herzen der Lotus-Blume.
Ein einziger Tropfen dieses Wassers von Mitgefühl reicht aus,
um den erfrischenden Frühling
zu unseren Bergen und Flüssen zurückzubringen.
Während ich auf die Glocke höre,
Fühle ich, wie sich alles Elend in mir auflöst,
mein Geist sich beruhigt und mein Körper entspannt –
ein Lächeln wird auf meinen Lippen geboren.
Während ich dem Klang der Glocke folge,
bringt mich mein Atem zurück
zur sicheren Insel der Achtsamkeit.
Im Garten meines Herzens entfalten sich
die Blumen des Friedens wunderbar.


Thich Nhat Hanh
May the sound of this bell penetrate deep into the cosmos.
Even in the darkest spots
living beings are able to hear it clearly so that all suffering in them ceases,
understanding comes to their heart and they transcend the path of sorrow and death.
The universal dharma door is already open – the sound of the rising tide is heard clearly. The miracle happens: a beautiful child appears
in the heart of the lotus flower One single drop of this compassionate water is enough
to bring back the refreshing spring
to our mountains and rivers. Listening to the bell
I feel the afflictions in me begin to dissolve. My mind calm, my body relaxed a smile is born on my lips. Following the sound of the bell,
my breath brings me back
to the safe island of mindfulness. In the garden of my heart,
the flowers of peace bloom beautifully.